Maria Hilfe der Christenheit
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© Anja Legge  |
| Ein Ort zum Durchatmen: Die auf einer Anhöhe stehende „Maria Hilf“-Kapelle bei Bischwind. |
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Hilfe in Bedrängnis Hilfe in höchster Bedrängnis soll schon der Soldat Johann Georg Mitnacht erfahren haben, als er vor 300 Jahren im Heer Prinz Eugens gegen die Türken zog und dort in Gefangenschaft geriet. Erfüllt von großer Dankbarkeit erbaute er nach seiner glücklichen Errettung die Wallfahrtskapelle „Maria Hilf“. Malerisch auf einer Anhöhe außerhalb des Dorfes Bischwind bei Gerolzhofen gelegen, ist die kleine Kapelle bis heute beliebtes Ziel für Wallfahrer und Wanderer, die hier ihre Sorgen und Nöte vor die Mutter Gottes bringen. Errettung aus türkischer Gefangenschaft Die in zwei Fassungen überlieferte Gründungslegende erzählt vom Soldaten Johann Georg Mitnacht, der im Heer Prinz Eugens gegen die Türken zog und dort in Gefangenschaft geriet. Schreckliche Folterungen und den grausamen Tod in siedend-heißem Öl vor Augen, flehte er die Muttergottes um Hilfe an und gelobte, eine Kapelle zu erbauen, wenn er den Boden seiner Heimat noch einmal betreten dürfe. In der darauffolgenden Nacht war es ihm, als würde er durch die Lüfte getragen, und als er am Morgen erwachte, fand er sich in seiner fränkischen Heimat bei Bischwind wieder. Mitnacht erfüllte sein Gelübde und erbaute zum Zeichen seines tief empfundenen Dankes die Kapelle „Maria Hilf“. Anja Legge
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